Die kleine Autobiographie des Georg Freizeit
Getragen auf den flügeln des Gesanges hatte der kleine Autodidakt
schon früh das Verlangen Freddie Mercury`s spuren zu folgen, wenn man schon
denselben Weg nicht gehen könne.
Auch blieb das Talent nicht vor den Eltern verborgen, da es, seit einer gebraucht
gekaufter Heimorgel immer ein bisschen Hausmusik gab. Dass sie ihm dann die
Ziehharmonika unter die Nase rieben irritierte zwar, ließ ihn jedoch nicht
daran zweifeln, dass er Klang und Gesang doch sehr mag. Das Instrument nie ausgelernt,
verließ er sich immer mehr auf sich selbst und sein Freihand- und Freidenk-
Spiel. So schrieb er mit sechzehn seine ersten Lieder und wechselte bald vom
heiß begehrten internationalen englisch zurück in seine Muttersprache.
Liedermacher sei er seitdem genannt.
Mit achtzehn stieß er auf die erste Band namens ROSAROT.
LYRISCH-PSYCHODELISCH-ROCKIG. Das sind die Eckpunkte für diese Zeit- diese
Musik- diese Erfahrungen. Sieben Jahre mit Unterbrechungen und Gefangenenaustausch
fuhr dieses Schiff unter dieser Flagge. Sieben Jahre kommunizieren und musizieren.
In den Jahren zweitausend und zweitausendeins war er kurz allein
geblieben und doch wieder nicht. Und so produzierte er mit vielen Freunden sein
erstes Solo-Album „DER ZWERG AM BAUM DAMIT ER SIEHT“. Viele wurde
nicht verkauft da die CD ja nur bei Konzerten angeboten werden kann, aber immerhin
bracht ihm ein stück von dieser cd den ersten platz beim ersten Protestsongcontest,
der im Rabenhof 2004 das Licht der Welt erblickte.
Dieser erfolgreiche Abend gab dann auch den Anstoß zu einer neuen Band.
Und wo vorher noch ein Trio stand (ich vergaß zu erwähnen, dass sich
dazwischen ein Trio die ehre erwies und2003 mit zwei Gitarren, Piano und Stimme
nur kurz und im kleinen Kreise mit zwei sehr netten Konzerten auf sich aufmerksam
machte.)
So war es nachher wieder eine Band; die nun schon ein sattes Programm auf die
Beine gestellt hat und schon mit so manchem Konzert überzeugen konnte,
dass Veränderung notwendig ist und zwar bewusst und nicht nur automatisch.
So manches Projekt verfolgte er um immer ein wenig auszubrechen
aus den eigenen angelegten Mustern und Neues zu sehen und zu verstehen. Dies
durfte er unter anderem bei Glutamat oder Glauberlügen.
Auch auf zwei Sampler die unter Ronald von den Sternen geführt wurden war
Georg Freizeit vertreten
Nicht zu vergessen sind die Stunden die der Öffentlichkeit
nicht zugänglich sind. Die zahllosen zum Teil mitgeschnittenen Sessions,
in denen die Welten kamen und gingen.
Einen Dank an diese offene große Gemeinschaft, die immer in seinem Herzen
einen Platz gefunden hat.
Palme
Gitarrist.
Stefan Neurosa
Prägung: queen, sex pistols, pink floyd, nick cave, and the bad seeds, einstürzende neubauten, ton steine scherben, tortoise
Instrument: E-Bass, Gitarre, Tasteninstrumente, Melodika, Vibraphon
Bands: morones 1990-1993
Rosarot (mit Unterbrechung) 1995-2002
Shruti quartett 2000 (experimentell)
Tristophon
Alex an der Haas
Schalagezeugje..kjommt mehr ynfo wejnn zejt...